Belletristik

Arno Frank: Und jetzt kommst du


"So, und jetzt kommst du", sagt der Vater des Erzählers immer, wenn er wieder einen vermeintlich genialen Plan ausgeheckt hat. Doch am Ende geht die Rechnung nie auf, Flucht reiht sich an Flucht, und jeder Neuanfang ist noch trostloser. Unweigerlich reißt der Vater mit seinem Traum vom ergaunerten Geld die ganze Familie in den Abgrund.


Arno Frank erzählt die auf Tatsachen beruhende Geschichte aus der Sicht eines Kindes, das hinter dem abenteuerlichen Leben sehr bald die Katastrophe erahnt. Ein richtig tolles Buch - sprachlich herausragend, spannend zu lesen, stellenweise komisch, dann wieder tief berührend. Ich bin restlos begeistert und kann diesen Roman nur wärmstens empfehlen!





Benedict Wells: Vom Ende der Einsamkeit


Jules Kindheit ist überschattet vom Unfalltod der Eltern. Der einst so lebensfrohe Junge wird im Internat zum verträumten Einzelgänger. Er entfremdet sich zunehmend von seinen beiden Geschwistern und irrt verloren durchs Leben. Viel zu spät begreift er, was ihm seine Schulkameradin Alva wirklich bedeutet hat und was er ihr hätte sagen sollen. Als er Alva nach Jahren wieder begegnet, scheint alles gut zu werden. Doch das Glück erweist sich erneut als zerbrechlich.


Das Schicksal ist auch in diesem Buch ein mieser Verräter. Schmerz, Verlust und Einsamkeit prägen die Lebenswege der authentischen Charaktere und die Lasten der Vergangenheit wiegen schwer. Mit großer Kunstfertigkeit erzählt Benedict Wells von der Suche nach der eigenen Bestimmung, vom Scheitern, von der Vergebung und vor allem von einer großen Liebe. Ein sprachlich und inhaltlich herausragender Roman, zutiefst berührend und tröstlich.




Lillith Korn: Better Life


Ein Programm, das ursprünglich dazu gedacht war, traumatisierten Personen zu helfen, wird von der Organisation Better Life dazu benutzt, die Persönlichkeit von Menschen auszulöschen und durch eine neue Identität zu ersetzen. Entsetzt über den Missbrauch der von ihr entwickelten Software hat die Neuroinformatikerin Zoe Fink das Unternehmen verlassen. Als daraufhin Paul Bornemann, ein Mitarbeiter von Better Life, ihr Vertrauen erschleichen soll, um sie über ihre Pläne auszuhorchen, erkennt sie, dass auch er ein Gelöschter ist. Es gelingt ihr, Pauls ursprüngliche Persönlichkeit wiederherzustellen und ihn als Verbündeten zu gewinnen. Gemeinsam nehmen sie den Kampf gegen einen übermächtigen und gefährlichen Gegner auf.


Eine faszinierende, beklemmende Geschichte, die mit immer neuen Wendungen fesselt und die Frage stellt, was von einem Menschen bleibt, wenn ihm sämtliche Erinnerungen geraubt werden. Geschickt erhält die Autorin die Spannung bis zum dramatischen Schluss aufrecht, der auf eine Fortsetzung hin ausgelegt ist. Die Charaktere haben mich nicht immer überzeugt, teilweise agieren sie etwas naiv, aber es hat trotzdem viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen.




Bettina Pecha: Eine Liebe im Schatten der Krone


Zusammen mit ihrem Mann Duncan kommt Fiona Sanderton 1562 an den Hof von Mary Stuart. Schnell wird die junge Hofdame zur Vertrauten der schottischen Königin und erlebt deren Schicksal hautnah mit – die unglückliche Ehe mit Lord Darnley, die von John Knox ausgehende Hetze gegen die Herrscherin, die Verdächtigungen nach der Ermordung ihres Mannes, den zunehmenden Machtverlust und infolgedessen die erzwungene Abdankung bis hin zur Flucht nach England.


Fiona ist nicht nur Zeugin des Untergangs von Mary Stuart, sondern muss auch mit großen persönlichen Enttäuschungen fertigwerden. Einziger Lichtblick ist der zurückhaltende Captain Adair, der sich im Wirrwarr von Loyalitäten, Intrigen und Verrat als treuer Freund bewährt.


Das Buch verknüpft geschickt historische Personen und Ereignisse mit fiktiven Charakteren. Anschaulich und nachvollziehbar werden die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse im 16. Jahrhundert geschildert, und der Leser kann einen spannenden Abschnitt der schottischen Geschichte aus unmittelbarer Nähe miterleben. Gut recherchiert und mit einem hilfreichen Nachwort versehen - ein unterhaltsamer Roman für jeden, der Interesse an britischer Geschichte hat.




P.E. Jones: Auge - erstes Licht


Nach über 200 Jahren Krieg zwischen der Erde und ihren Kolonien ist endlich ein Waffenstillstandsabkommen in Sicht. Einen wichtigen Beitrag soll das Prototyp-Raumschiff CFF Nyx leisten, indem es einen Botschafter der Erde zu den kolonialen Flotten transportiert. Deirdre MacNiall, die ihren Dienst als Chefingenieurin und Zweiter Offizier auf der Nyx antritt, wird von quälenden Albträumen heimgesucht, die Tod und Untergang prophezeien.


Schon vor dem eigentlichen Start des Raumschiffs kommt es zu einem tödlichen Anschlag. Der Verdacht liegt nahe, dass eine Untergrundbewegung die Verhandlungen mit der Erde unter allen Umständen zu verhindern sucht. Es treten technische Störungen und tödliche Bedrohungen an Bord des Schiffes auf und bald ist die Atmosphäre geprägt von Misstrauen und Feindseligkeit. Im Zentrum der Anschuldigungen steht der begnadete, aber undurchsichtige und durch seine Vergangenheit schwer vorbelastete Pilot McAllister. Überzeugt von McAllisters Unschuld setzt Deirdre alles daran, die Mission der Nyx zu einem guten Ende zu führen und McAllister zu retten.


Ein überaus fesselnder Science Fiction Thriller mit nachvollziehbaren, mehrdimensionalen Charakteren, der keinem vorhersehbaren Muster folgt und mit immer neuen Wendungen überrascht. Der Autorin gelingt es, die technischen und politischen Gegebenheiten so zu skizzieren, dass man sich als Leser orientieren kann, ohne überfordert oder gelangweilt zu werden. Action und ruhige Momente wechseln einander ab und die Spannung wird fast bis zum Schluss auf hohem Niveau aufrechterhalten. Auch die emotionalen Verstrickungen im Rahmen der militärischen Beziehungen haben mich angesprochen und überzeugt. Schade nur, dass die Qualität von Lektorat und Korrektorat diesem ausgezeichneten Roman nicht gerecht wird.




Katrin Koppold: Sehnsucht nach Zimtsternen


Im einen Moment hat Lilly noch eine glückliche Ehe geführt, im nächsten scheint ihr ganzes Leben auseinander zu brechen. Ihr Mann verlässt sie, sie muss sich einen Job suchen und bald auch eine neue Wohnung. Ihr Mitbewohner Jakob raubt ihr den letzten Nerv und ihr Vater braucht dringend Beistand, weil er über die Trennung von Lillys Mutter nicht hinwegkommt. Zu allem Überfluss wird Lilly demnächst bei der Hochzeit ihrer Schwester dem Mann wiederbegegnen, der ihr vor vielen Jahren das Herz gebrochen hat, und bis dahin würde sie gern ein paar Kilo abnehmen und etwas aus ihrem Leben machen. Vielleicht kann Günther, der neue attraktive Nachbar, dazu beitragen, dass Lilly wieder auf die Beine kommt?


Die turbulente Geschichte um Lilly, ihre Familie und diverse Männer kommt witzig, flott und teilweise selbstironisch daher. Bis auf Lilly und Jakob sind die Charaktere für mich leider ein wenig blass geblieben. Auch die große Zahl der Katastrophen im letzten Drittel des Buches hat mich nicht ganz überzeugt. 


Alles in allem bietet dieser Roman kurzweilige Unterhaltung für Leute, die einfach mal abschalten, schmunzeln und ein schönes Happy End genießen wollen.




André Milewski: Geheimakte Fenris


Der gerade zum Archäologie-Professor ernannte Max Falkenburg muss miterleben, wie sein Freund und Mentor vor seinen Augen getötet wird. In der Folge werden er und seine Verlobte in einen rasanten Strudel aus Gefahren und Abenteuern gezogen, als sie versuchen, ein wertvolles Artefakt zu sichern und die Pläne des skrupellosen Wilfrieds von Steinheim zu durchkreuzen. Schnell merken sie, dass sie es mit einem beinahe übermächtigen Gegner aufgenommen haben.


Rätsel, Verfolgungsjagden, Kämpfe – dieser Roman steckt voller (teilweise recht blutiger) Action und treibt die Spannung von Seite zu Seite voran. Fesselnd und unterhaltsam wie ein Indiana Jones-Film, angereichert mit witzigen Dialogen, unmenschlichen Bösewichtern und sympathischen Helden – wer es wagemutig, schnell und ein wenig übersinnlich mag, dem kann ich das Buch nur empfehlen.




Birgit Gruber: Der Mann im Kleiderschrank


Louisa erbt überraschend einen alten Gutshof und entscheidet sich, ihn zu renovieren und dort einzuziehen. Tatkräftige Unterstützung findet sie bei ihrer lebensfrohen Oma, dem attraktiven Bauunternehmer Christian und einem Geist aus dem 18. Jahrhundert, der in ihr seine große Liebe Ludowika wiederzuerkennen glaubt.


Sympathische Charaktere, anschauliche Schilderungen, witzige Szenen und eine gute Prise Romantik sorgen für unterhaltsame Lesestunden. Der Roman liest sich flüssig und angenehm. Ein bisschen dick aufgetragen fand ich die Missverständnisse zwischen den Hauptpersonen, aber dafür entschädigt ein schönes Happy End.




Maggie Shipstead: Dich tanzen zu sehen


Nach einer Affäre mit dem gefeierten Tänzer Rusakov beendet Joan ihre Ballett-Karriere. Sie heiratet einen Jugendfreund, bekommt ein Kind und zieht sich in eine kleinbürgerliche Existenz zurück. Doch Jahre später steigt ihr Sohn zum großen Star des Balletts auf und Rusakov tritt erneut in ihr Leben.


Die scheinbare Schwerelosigkeit der Tänzer auf der Bühne wird durch hartes Training und eiserne Disziplin erworben. In einer kunstvollen Choreografie und stilistisch ausgefeilt erzählt dieser Roman mit großer Leichtigkeit vom Ringen um Perfektion, von Leidenschaft und Unerreichbarkeit, von Gewinn und Verlust. Ein kleines Kunstwerk.




Virginia MacGregor: Der Junge, der mit dem Herzen sah


Der neunjährige Milo hat sich immer nach besten Kräften um seine Oma gekümmert. Doch jetzt ist sie im Vergiss-mein-nicht-Heim und Milo ist davon überzeugt, dass es ihr dort nicht gut geht. Mit der Unterstützung des syrischen Flüchtlings Tipi entwickelt er einen Plan, um sie wieder nach Hause zu holen.


Mit seinem Zwergschwein Hamlet, seinem liebevollen Wesen und seiner besonderen Art, die Welt wahrzunehmen, ist Milo eine bezaubernde Figur, die man unweigerlich ins Herz schließt. Der Autorin gelingt es auf wundervolle Art, seine kindliche Blickweise zu vermitteln und sie durch die Perspektive anderer Personen zu ergänzen, sodass die Charaktere mehrdimensional und glaubhaft werden. Die Geschichte ist berührend, stellenweise auch lustig, und sie liest sich wunderbar leicht.




Peter Høeg: Der Susan Effekt


Susan ist Experimentalphysikerin und hat eine besondere Gabe: Sie kann Menschen dazu bringen, in ihrer Gegenwart aufrichtig zu werden. Nun soll sie für die dänische Regierung das verschwundene Protokoll einer Zukunftskommission aufspüren. Sehr schnell merkt Susan, dass sie mit diesem hochbrisanten Auftrag in die Schusslinie mächtiger Persönlichkeiten geraten ist. Es braucht die geballte kriminelle Energie der gesamten ungewöhnlichen Familie, um mit heiler Haut aus dieser Affäre zu kommen.


Ein irrwitziger, rasanter, intelligenter Roman mit einer einzigartigen, unschlagbaren Heldin, die durch ihre Fähigkeiten überrascht und allem gewachsen ist. Höchst vergnüglich!




Jo Platt: Herz über Kopf


Dass sie am Hochzeitstag von ihrem Verlobten verlassen wurde, hat Rosalind völlig aus der Bahn geworfen. Ein Ortswechsel und die Teilhaberschaft an einer Buchhandlung helfen ihr, wieder Boden unter den Füßen zu finden. Auch der komische Kauz, der im Haus nebenan wohnt und Rosalind ständig in peinlichen Situationen erwischt, ist bei genauerer Betrachtung gar nicht so übel. Tatsächlich ist er sogar ein recht attraktiver Mann …


Dieser humorvolle Roman erzählt leichtfüßig, aber nicht oberflächlich von den Irrungen und Wirrungen des (Liebes-)Lebens, von der Kraft der Freundschaft und dem Glück, eine Familie zu haben, die in der Not zusammenhält. Köstliche Dialoge, gut vermittelte Situationskomik und sympathische Protagonisten sorgen für heiteres Lesevergnügen.




Andrea Schacht: Die Fährmannstocher


Der Roman von Andrea Schacht entführt ins mittelalterliche Mülheim am Rhein in der Nähe von Köln. Im Zentrum der Geschichte stehen die Fährmannstochter Myntha und der Bogenschütze und Falkner Frederick Bowman, deren Wege sich nach dem ungeklärten Tod einer Ordensfrau kreuzen.


Dieses Buch lässt den Leser eintauchen in das Leben und Denken im Mittelalter. Rätselhafte Brände, Personen mit undurchsichtiger Vergangenheit, Intrigen und Gefahren machen die Geschichte bunt und fesselnd. Die Charaktere sind gut gezeichnet, die Dialoge witzig, der Spannungsbogen wird sehr gut aufgebaut. Die 430 Seiten sind im Nu gelesen. Einziger Wermutstropfen: Auf der letzten Seite des Buches ist die Geschichte längst noch nicht zu Ende. Wer wissen will, wie es mit Myntha und Frederick weitergeht, muss sich die Fortsetzung kaufen.




Lucy Foley: Die Stunde der Liebenden


Nach dem Tod ihrer im Waisenhaus aufgewachsenen Mutter versucht Kate, etwas über ihre Herkunft herauszufinden. Eine Zeichnung bringt sie auf die Spur des berühmten Künstlers Tom Stafford. Stück für Stück erfährt sie die dramatische Geschichte einer großen Liebe, die auf schmerzhafte Weise zerbrach.


Dieser eindrückliche Roman über gesellschaftliche Barrieren, Lügen und Verrat, die Gräuel des Krieges und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und bietet bis zum Schluss fesselnde Unterhaltung.




Christoph Poschenrieder: Mauersegler


Sie waren schon in der Kindheit befreundet, jetzt gründen sie eine Alters-WG, um den letzten Lebensabschnitt gemeinsam zu gestalten – fünf Männer halten bis zum Letzten zusammen, unterstützt von einem Todesengelprogramm und einer kirgisischen Pflegekraft.


Ein wunderbarer Roman, der Witz und Tiefgang auf geistreiche Weise miteinander vereint. Christoph Poschenrieders Sprachkraft ist beeindruckend. Unbedingt lesen!




Emily St. John Mandel: Das Licht der letzten Tage


Der berühmte Schauspieler Arthur Leander stirbt bei einer Shakespeare-Aufführung auf der Bühne. In derselben Nacht bricht auf der ganzen Welt eine Pandemie aus, die den vollständigen Zusammenbruch der Zivilisation nach sich zieht. Zwanzig Jahre später tingelt eine fahrende Truppe durch die ehemaligen USA und führt Shakespeare-Stücke auf.


Ein aus verschiedenen Erzählperspektiven, Zeitebenen und erzählerischen Elementen kunstvoll zusammengesetzter Roman über die Verwobenheit menschlicher Beziehungen, die Schönheit unserer Welt und die Hoffnung auf einen neuen Anfang nach dem Ende. Bewegend und spannend, einfach großartig!




Eve Harris: Die Hochzeit der Chani Kaufman


Eine Liebe beginnt, eine Liebe endet in der jüdisch-orthodoxen Gemeinde in London.


Chani und Baruch haben kaum Gelegenheit, sich vor ihrer Hochzeit näher kennenzulernen. Vorsichtig bewegen sie sich aufeinander zu und hoffen, dass sie gemeinsam einen Weg finden werden, innerhalb der restriktiven Welt der jüdischen Gemeinde ihre Träume zu verwirklichen.


Mit großen Träumen haben Rebecca und Chaim einst begonnen. Doch je höher Chaim als Rabbi in der Gemeinde aufsteigt, desto gefangener fühlt sich Rebecca in den strengen Forderungen der Rechtgläubigkeit.


Der Roman von Eve Harris entführt in eine völlig fremde Kultur, in der sämtliche Lebensbereiche und Beziehungen durch religiöse Vorschriften geregelt sind. Ein faszinierender Einblick in eine geschlossene Gesellschaft!




Lucy Sykes/Jo Piazza: Ich klick dich weg


Als Chefredakteurin Imogen Tate nach sechsmonatiger Krankheit zu ihrem Modemagazin zurückkehrt, dreht sich alles nur noch um digitale Medien. Imogens Zeitschrift wird zur App und eine junge Kollegin versucht sie aus dem Unternehmen zu drängen. Mit Freundlichkeit, Wissbegierde und guten Kontakten nimmt Imogen den Kampf gegen die Konkurrentin auf.


Dieser Roman ist unterhaltsam, teilweise witzig, in weiten Strecken aber nah an der Realität. Er stellt einige ernsthafte Fragen: Wie gelingt es, älter zu werden und sich in einer Welt der Jugendlichkeit zu behaupten? Worin liegt die wahre Qualität eines Lebens und worauf kann man in einer schnelllebigen Zeit wie unserer noch bauen? Für alle, die an Mode interessiert sind und sich von neuen technischen Errungenschaften nicht unterkriegen lassen wollen.




Lena Gorelik: Null bis unendlich


In der Schule waren sie unzertrennlich – der hochbegabte Nils Liebe und die aus Jugoslawien geflohene Sanela. Bis Sanela plötzlich verschwand. Fünfzehn Jahre später tritt sie erneut in Nils Liebes Leben und die beiden werden ein Paar. Doch es gibt einen Grund, warum Sanela gerade jetzt den Kontakt aufgenommen hat: Sie hat einen kleinen Sohn und sie ist todkrank.


Dieser Roman fasziniert durch seine ungewöhnlichen Hauptpersonen und ihre fragile Beziehung und besonders durch die klare, pointierte, prägnante Sprache der Autorin. Ein Buch, das man so schnell nicht wieder vergisst!




Jane Gardam: Ein untadeliger Mann


Äußerlich betrachtet hat der frühere Kronanwalt Edward Feathers ein in jeder Hinsicht untadeliges Leben geführt. Doch nach dem Tod seiner Frau werden die Ereignisse seiner turbulenten Kindheit und Jugend wieder in ihm lebendig. Es entfaltet sich eine bewegende Geschichte, die von Verlassenwerden und Verlust durchzogen ist.


In diesem tragikomischen Roman vereinen sich Exzentrik und psychologische Einsichten zu einem literarischen Meisterwerk über die Opfer des British Empire.




Adam Soboczynski: Fabelhafte Eigenschaften


In einem bunten Reigen begegnen, befreunden, verlieben, entzweien sich eine Vielzahl von Personen, die lose miteinander verknüpft sind. Mit ironischem Blick und elegant geschliffener Sprache erzählt der Autor von menschlichen Ambitionen und Schwächen, Erfolgen und Fehlschlägen und den kuriosen Mechanismen des Kulturbetriebs. Das liest sich luftig-leicht und kurzweilig.




Susan Abulhawa: Als die Sonne im Meer verschwand


Über Generationen hinweg ist die Geschichte der palästinensischen Familie Baraka von Krieg, Gewalt und Unrecht geprägt, aber auch von starken Frauen, Mut und Überlebenswillen. Susan Abulhawa erzählt lebendig, leicht und mit einem Hauch Mystik von schweren Schicksalen und der tröstlichen Kraft von Liebe und Hoffnung.




Antoine Laurent: Liebe mit zwei Unbekannten


Die Handtasche, die Laurent eines Morgens in der Nähe seines Buchladens findet, enthält ein Notizbuch und unzählige interessante Kleinigkeiten, die eine Frau gern mit sich herumträgt. Doch wer ist die geheimnisvolle Besitzerin? Unvermutet gerät Laurent mit einem fremden Leben in Berührung und verliebt sich in eine Unbekannte.


Eine reizende kleine Geschichte über die Liebe zur Literatur und die überraschenden Wege des Lebens.




Natalio Grueso: Der Wörterschmuggler


Die schöne Japanerin Keiko verlangt nach Wörtern, die das Herz berühren. Um ihre Gunst zu gewinnen, erzählt ein alternder Abenteurer Geschichten von besonderen Menschen und Begegnungen. Gibt es für Bruno und Keiko einen Weg aus der Einsamkeit, die ihr Leben bestimmt?


Phantasievoll, melancholisch, eindrücklich!




Lucy Maud Montgomery: Das Schloss in den Wolken


Die unverheiratete Valancy, von den Verwandten als alte Jungfer abgeschrieben, wird von ihrer Mutter gegängelt und bevormundet. Als sie erfährt, dass sie todkrank ist, beschließt sie, endlich richtig zu leben. Sie bricht mit allen Konventionen und nimmt ihr Glück selbst in die Hand.


Eine entzückende Emanzipations- und Liebesgeschichte, von der Autorin von „Anne auf Green Gables“ feinsinnig und mit leisem Humor erzählt.




Bernie Su/Kate Rorick: Das geheime Tagebuch der Lizzie Bennett


Lizzie Bennett und ihre Schwestern, Charlotte Lu, William Darcy und Bing Lee sind im 21. Jahrhundert angekommen. Diese moderne Nacherzählung der unvergänglichen Geschichte von Stolz und Vorurteil ist geistreich, humorvoll und spritzig. Leichte, vergnügliche Lektüre für alle Fans von Jane Austen.


Mein Tipp: Auf Youtube die Videos dazu anschauen!




Agnès Ledig: Kurz bevor das Glück beginnt


Mehr schlecht als recht hält Julie sich und ihren kleinen Sohn mit ihrem Job als Kassiererin über Wasser. Als der wohlhabende Paul sie spontan ins Herz schließt, scheint ihr Leben eine Wende zum Besseren zu nehmen. Doch der Weg zum Glück führt für Julie durch ein tiefes Tal ...


Eine liebevoll und leichtfüßig erzählte Geschichte über geplatzte Träume, Liebe, Verlust und neue Hoffnung. Wunderschön und berührend!



Donal Ryan: Die Sache mit dem Dezember


Nach dem Tod seiner Eltern erbt der zurückgebliebene Johnsey Hof und Land. Ein Konsortium will ihm das Land für ein großes Bauprojekt abkaufen, und als Johnsey sich weigert, nimmt das Unheil seinen Lauf.

Die Geschichte eines besonderen Menschen zwischen kindlicher Weisheit und Naivität, dem die eigene Unbedarftheit zum Verhängnis wird, einfühlsam und zu Herzen gehend erzählt.




Rita Falk: Funkenflieger

Marvin hat es nicht leicht: Elvira, seine Mutter, sitzt den ganzen Tag vor dem Fernseher, sein Bruder Robin hat sich mit den falschen Leuten eingelassen und die türkische Freundin seines Bruders Kevin ist schwanger. Doch mit Courage, Kreativität und unerwarteter Hilfe lässt sich so manche Katastrophe meistern.

Diese turbulente Geschichte erzählt humorvoll und berührend, wie Menschen gerade in Schwierigkeiten enger zusammenstehen. Ermutigend und hoffnungsvoll.



Katherine Webb: Das fremde Mädchen

Im Bath des 19. Jahrhunderts wird die unglücklich verheiratete Rachel von Mrs Alleyn als Gesellschafterin für ihren depressiven Sohn Jonathan engagiert. Rachel lernt Jonathan als aggressiven Mann kennen, der nie über den Verlust seiner großen Liebe Alice hinweggekommen ist. Als Rachel versucht, das Rätsel um Alices spurloses Verschwinden zu lösen, stößt sie auf ein Geheimnis, in das auch ihr Mann verstrickt zu sein scheint.

Eine packende Geschichte über Liebe, Rache und menschliche Abgründe, die viele unterhaltsame Lesestunden beschert.



Anna Romer: Das Rosenholzzimmer

Lügen und Geheimnisse, ungeklärte Todesfälle und tragische Familiengeschichten - das alte Haus, das Audrey geerbt hat, zieht sie völlig in den Bann der Vergangenheit. Je tiefer sie darin eintaucht, desto stärker hat sie das Gefühl, dass eine finstere Bedrohung bis in ihr Leben hinein reicht.

Ein gelungener Mix aus Spannung und Romantik mit einer Prise Mystery.



Bernhard Schlink: Die Frau auf der Treppe


Als junger Mann lernt er sie kennen, viele Jahre später spürt er sie durch Zufall wieder auf. Es kommt zu einer Begegnung, die ihn erschüttert und mit seinen Lebenslügen konfrontiert.


Was wie eine romantische Liebesgeschichte beginnt, wird zu einem berührenden Drama über seelische Kälte und die Frage, was im Leben wirklich zählt. Unbedingt lesenswert!




Laline Paull: Die Bienen


Das abenteuerliche Leben im Bienenstock - von innen betrachtet!
Die Biene Flora erzählt von fleißigen Arbeiterinnen und faulen Drohnen, von allgegenwärtigen Priesterinnen und der mütterlichen Königin, von Wespenangriffen, Nahrungsnot und der Härte des Winters. Sehr spannend und unterhaltsam!




Daniel Glattauer: Geschenkt


Der allabendliche Besuch seiner Stammkneipe tröstet den heruntergekommenen Journalisten Gerald Plassek über seine ansonsten perspektivlose Existenz hinweg. Doch dann lernt er seinen Sohn Manuel kennen, von dem er bisher nichts wusste. Und seine kleinen Zeitungsmeldungen bewegen einen anonymen Wohltäter zu großzügigen Spenden. Stück für Stück verändert sich Geralds Leben.


Ein wunderbarer Roman über einen sympathischen Anti-Helden, authentisch, witzig und anrührend erzählt. Einfach große Klasse!




Dani Atkins: Die Achse meiner Welt


Rachel hat eine hoffnungsvolle Zukunft vor sich, als ein schrecklicher Unfall ihr den Boden unter den Füßen wegreißt. Noch zehn Jahre später leidet sie unter den Folgen. Doch plötzlich findet sie sich in einem Leben wieder, in dem all ihre Träume wahr geworden sind. Verwirrt versucht sie, ihr neues Glück zu ergreifen.


Eine faszinierende Geschichte über Schicksalsschläge und neue Chancen mit einem sehr bewegenden Schluss.




Edgar Rai: Die Gottespartitur


Sein Job ödet ihn an und er würde am liebsten alles hinschmeißen. Da erfährt Literaturagent Gabriel Pfeiffer von einem geheimnisvollen Manuskript, das Gottes Existenz beweisen soll. Auf der Suche nach der letzten Gewissheit setzt Gabriel selbst sein Leben aufs Spiel.


Eine packende Geschichte über einen Mann, der nichts mehr zu verlieren hat. Bissig, spannend, amüsant.




Petra Hülsmann: Hummeln im Herzen


Hochzeit geplatzt, Job weg - und dann muss sich Lena auch noch ständig mit dem beziehungsunfähigen Ben herumärgern. Bis die beiden Streithähne endlich erkennen, für wen ihr Herz in Wahrheit schlägt, sind etliche Missverständnisse zu überwinden.


Eine vergnügliche Liebesgeschichte, locker und witzig erzählt, gewürzt mit Pleiten, Pech und Pannen.




Matt Haig: Ich und die Menschen


Die Menschen sind eine arrogante Spezies, beherrscht von Gewalt und Gier. Mit dieser Überzeugung schlüpft ein Außerirdischer in die Rolle des Mathematikprofessors Andrew Martin. Er soll verhindern, dass Martins Erkenntnisse der Menschheit einen revolutionären technischen Fortschritt ermöglichen. Jeder, der von Martins Durchbruch weiß, soll ausgelöscht werden. Doch je tiefer der Doppelgänger in das menschliche Leben eintaucht, desto kostbarer erscheint es ihm.


Das menschliche Dasein durch die Augen eines Außenseiters betrachtet - das offenbart all seine Absurdität, aber auch seine Schönheit. Ein witziger und zugleich tiefgründiger Roman!




Marie-Sabine Roger: Das Leben ist ein listiger Kater


"Uropa war ein alter Nörgler. Ich bin genau wie er, mein Herz leidet an Verstopfung", sagt Jean-Pierre über sich. Anfangs ist der missmutige Rentner wenig erfreut über die Menschen, die nach seinem Unfall ungefragt in seinem Krankenhauszimmer auftauchen - die dicke Maeve, die an seinen Laptop will, den Gelegenheitsstricher Camille, der ihm das Leben gerettet hat, und den Polizisten Maxime, der den Unfall untersucht. Doch nach einiger Zeit merkt Jean-Pierre: "Ich werde empfindsam, oje!"


Ein wunderbar warmherziger Roman, treffsicher, klug und humorvoll. Er zaubert ein Lächeln ins Gesicht, das auch noch bleibt, wenn das Buch zu Ende ist.




Julia Stagg: Monsieur Papon oder ein Dorf steht Kopf


Als neue Besitzer der Auberge in Faugas stoßen Lorna und Paul Webster auf jede Menge Vorbehalte. Vor allem dem Bürgermeister Papon ist jedes Mittel recht, um die unliebsamen Engländer möglichst schnell wieder loszuwerden. Doch bald beginnt die Mauer der Ablehnung zu bröckeln ...


Eine kurzweilige Geschichte mit liebenswert verschrobenen Charakteren, humorvoll und warmherzig erzählt.




Emma Healey: Elizabeth wird vermisst


Maud ist 82 Jahre alt und braucht jede Menge Notizzettel, um sich in ihrem Leben zu orientieren. Ganz dringend möchte sie herausfinden, was aus ihrer Freundin Elizabeth geworden ist. Doch niemand nimmt ihre Suche ernst. Während die Gegenwart für Elizabeth immer verwirrender wird, kehren die Erinnerungen an ihre Schwester zurück,deren spurloses Verschwinden in der Nachkriegszeit nie aufgeklärt wurde.


Ein sehr berührender Roman über eine Frau, die ins Vergessen abgleitet. Neben aller Traurigkeit besitzt diese Geschichte Leichtigkeit, Spannung und eine ganz eigene Liebenswürdigkeit.




Graeme Simsion: Das Rosie-Projekt


Sein Tag ist bis auf die Minute durchgeplant, seine Entscheidungen trifft er nach streng rationalen Kriterien. Die Feinheiten zwischenmenschlicher Beziehungen bleiben Don ein Rätsel.
Da platzt Rosie eines Tages in sein wohlgeordnetes Leben und bringt es völlig durcheinander. Kann es womöglich doch so etwas wie Liebe für Don geben?


Schräg, bezaubernd, witzig, berührend, originell und unbedingt lesenswert - eine romantische Komödie der besonderen Art!




Justin Go: Der stete Lauf der Stunden


Ein unermessliches Vermögen, das seit Jahrzehnten auf einen Erben wartet, eine leidenschaftliche tragische Liebe, ein grausamer Krieg, ein Berg, der zum Schicksal wird, ein junger Mann auf Spurensuche in der Vergangenheit - das sind die Zutaten für einen packenden Roman, der den Leser von Seite zu Seite immer mehr in den Bann zieht und bis zum Schluss ein wenig rätselhaft bleibt.




Daniel Glattauer: Ewig dein


Hannes – aufmerksam, verbindlich, liebenswürdig. Ein Traummann, denken Judiths Verwandte und Freunde. Doch für Judith wird die Beziehung zunehmend zum Albtraum. Je mehr sie versucht, Abstand zu gewinnen, desto mehr erdrückt Hannes sie mit seiner besitzergreifenden Liebe.


Dem Autor gelingt es durch seinen einzigartigen Erzählstil, die wachsende Beklemmung seiner Hauptperson auf den Leser zu übertragen. Die Geschichte hat mich bis zum überraschenden Schluss in ihren Bann gezogen.




Toni Jordan: Die schönsten Dinge


Della ist Trickbetrügerin und beherrscht die Kunst der Täuschung im großen Stil. Doch Daniel, ihr neustes Opfer, ist keineswegs so harmlos-naiv, wie es den Anschein hat. Die Frage ist: Wer spielt hier mit wem?


Eine unwiderstehliche Heldin in einer originellen, hinreißenden Liebesgeschichte. Einmal angefangen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen!




Juli Zeh: Nullzeit


Svens heile Aussteigerwelt auf einer kanarischen Insel gerät jäh aus den Fugen, als das Ehepaar Jola und Theo ihn für einen exklusiven Tauchkurs engagiert. Während Sven auf die unvermeidliche Katastrophe zusteuert, fragt sich der Leser: Was ist Wahn, was ist Wirklichkeit, was perfider Plan?


Ein spannender, doppelbödiger Roman, der gekonnt die Untiefen der menschlichen Psyche auslotet.




Katharina Münk: Die Eisläuferin


Wie regiert man ein Land, wenn man jeden Morgen von Neuem damit überrascht wird, dass man Kanzlerin ist?


Ein satirischer Blick auf das politische Geschehen, augenzwinkernd, witzig, überraschend sympathisch.




Noam Shpancer: Der glücklose Therapeut


Ein stark Selbstmord gefährdeter Klient konfrontiert den etwas resignierten Therapeuten David Winter mit einer Reihe von Fragen, die zur persönlichen Herausforderung werden.


Der Leser begleitet den Psychologen auf seiner spannenden Suche nach Antworten - sowohl im fachlichen als auch im privaten Bereich.
Faszinierende Lektüre für Psychologie-Interessierte, unterhaltsam und informativ zugleich.




Nickolas Butler: Shotgun Lovesongs


Shotgun Lovesongs ist ein wunderbar warmherziger Roman über die Liebe zur Heimat und das Glück der Freundschaft.


Die Geschichte einer Gruppe ehemaliger Schulkameraden in einer amerikanischen Kleinstadt wird stimmungsvoll, poetisch und mit einem leisen Hauch Melancholie erzählt. Ein literarisches Kleinod!




Rita Falk: Hannes


Nach einem Motorradunfall liegt Hannes im Koma. Uli besucht ihn regelmäßig und hält ihn auf dem Laufenden über die gemeinsamen Freunde und seinen Zivildienst in einem Heim für psychisch Kranke - immer in der Hoffnung, dass der beste Freund bald wieder aufwacht ...


Ein wunderbares Buch zum Lachen und Weinen, voller Freundschaft und Liebe und Lebensfreude.




Joël Dicker: Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert


Harry Quebert, der Vorzeigeschriftsteller Amerikas, soll ein vor Jahren verschwundenes Mädchen ermordet haben. Überzeugt von der Unschuld seines Freundes und Mentors beginnt Marcus Goldman auf eigene Faust zu ermitteln, was vor 33 Jahren im Ostküstenstädtchen Aurora wirklich geschah.


Ein furioser, geschickt konstruierter Roman, der dank überraschender Wendungen die Spannung bis zum Schluss aufrechterhält, mit skurrilen Dialogen und einer Prise Selbstironie. Grandioses Lesevergnügen!




Kirsten Ellerbrake: Guten Morgen, Revolution, du bist zu früh


Früher hat Nora selbst demonstriert, jetzt ist sie entsetzt, als ihre Tochter wegen der Blockade des Castor-Transports verhaftet wird. Während Nora versucht, den Schaden zu begrenzen, muss sie sich fragen, was aus ihren eigenen Idealen von früher geworden ist.


Eine lebhafte, intelligente Geschichte über ein aktuelles Thema, mit Herz und Witz erzählt und mit einem urkomischen Finale.




Thomas Glavinic, Das größere Wunder


Eine dramatische Besteigung des Mount Everest, verknüpft mit den Erinnerungen an eine ungewöhnliche Kindheit und die Begegnung mit der großen Liebe – beide Erzählstränge sind ungemein spannend und faszinierend. Für mich war dieses Buch Lesegenuss pur!




Andrew Miller: Friedhof der Unschuldigen


Mit dem Auftrag, den Friedhof der Unschuldigen zu räumen, dessen Ausdünstungen die Stadt zu vergiften drohen, kommt ein junger Ingenieur 1785 nach Paris. Seine Arbeit wird begleitet vom Geruch der Verwesung und dem Misstrauen der Bevölkerung. Doch unerwartet findet er auch Freundschaft und Liebe.


Diese ungewöhnliche, faszinierende Geschichte, die bereits etwas vom bevorstehenden Umbruch der Französischen Revolution erahnen lässt, zieht den Leser unweigerlich in ihren Bann!




Sophie Kinsella: Das Hochzeitsversprechen


Als Lottie spontan einen wieder aufgetauchten Jugendfreund heiratet, läuten bei Fliss alle Alarmglocken. Entschlossen, ihre Schwester vor einer Katastrophe zu bewahren, schreckt sie vor nichts zurück, um dem jungen Paar die Hochzeitsnacht zu vermiesen. Doch tut sie Lottie wirklich einen Gefallen damit?


Eine turbulente, witzige Geschichte mit chaotisch-liebenswerten Figuren, die über allerlei Irr- und Umwege doch noch ihr Glück finden.




Rachel Joyce: Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry


Aus dem Gang zum Briefkasten wird spontan eine 1000 Kilometer lange Pilgerreise, die nicht nur Harold Frys Leben von Grund auf verändert.


Ein unvergesslicher, herzerwärmender Roman über Freundschaft, Liebe und Vergebung. Leichtfüßig und berührend!




Sophie Kinsella: Kein Kuss unter dieser Nummer


Federleichte Sommerlektüre mit einer liebenswerten Heldin, die auf der Suche nach der wahren Liebe von einem Fettnäpfchen ins andere stolpert. Charmant, romantisch und sehr witzig!




Vanessa Diffenbough: Die verborgene Sprache der Blumen


Ein Buch von seltener Schönheit und Poesie, das mich mitten ins Herz getroffen hat.


Von Kind an erlebt die junge Victoria so viel Kälte, und doch ist ihre Geschichte nie trost- oder hoffnungslos. Immer wieder begegnen ihr Menschen, die ihr etwas zutrauen. Es ist berührend und tröstlich zu lesen, wie Victoria nach und nach lernt, Liebe anzunehmen und zu geben.




Mhairi McFarlane: Wir in drei Worten


Bei ihrer ersten Begegnung ist sie frisch verliebt und er ein unverbesserlicher Frauenheld. Als sie sich zehn Jahre später wieder über den Weg laufen, ist er verheiratet und sie gerade Single geworden. Für immer beste Freunde - ist das alles, was Rachel und Ben bleibt?


Das Buch zeichnet sich durch einen flotten Schreibstil, witzige Dialoge, humorvoll gezeichnete Charaktere und eine nette Liebesgeschichte aus.


Für alle, die "Eindeutig Liebe" und "Zwei an einem Tag" mochten.




Birgit Vanderbeke: Das lässt sich ändern


Ein zauberhaftes Buch!

Eine junge Frau aus gutem Haus verliebt sich in einen Handwerker aus einer kinderreichen Familie. Die beiden bauen sich ein alternatives Leben auf. Leichtherzig und sympathisch erzählt. Die positive Stimmung ist einfach ansteckend!



Eva Baronsky: Herr Mozart wacht auf

Mozart liegt auf dem Totenbett, doch plötzlich erwacht er und befindet sich in unserer Zeit. Mühsam muss er sich in der fremd gewordenen Welt zurechtfinden und eine neue Existenz aufbauen.

Ein intelligenter und sehr amüsanter Roman.